• Yvonne Hilberink

KPIs im Recruiting – Pflicht oder Kür?

Studien zeigen, dass bereits mehr als 60% aller Unternehmen bereits KPIs (Key Performance Indicators) nutzen. Wir sind keine Freunde von zu viel Statistik und Auswertung – wenn ich mich nur mit mir selbst beschäftige und Auswertungen vornehme, geht mir vielleicht wertvolle Zeit verloren. Dennoch gilt aus unserer Sicht für das Personalmarketing ähnliches wie in der Werbung von Henry Ford einmal gesagt wurde „50% der Werbung ist rausgeworfenes Geld, ich weiß nur nicht welche“.


Erheben Sie also doch ein paar Kennzahlen, um Ihre Recruitingprozesse zunächst als Erfolgskontrolle zu erfassen und anschließend zu optimieren.


Sie nutzen verschiedene Kanäle für Ihr Personalbeschaffung – angefangen von Jobbörsen über Karriereseite bis hin zu Social Media. Können Sie sagen, welche der Kanäle wie gut performt? Wo lohnt es sich also Zeit und Geld zu investieren? Und weiter geht es im Bewerbungsprozess an sich. Hier ist sicherlich wichtig zu wissen, über welchen Zeitraum zwischen den einzelnen Schritten man spricht oder welche Merkmale die Zielgruppe, die sich bei Ihnen bewirbt, beschreiben.


Im Folgenden drei Kennzahlen, die für den Einstieg ins Tracking wichtig sein können:


  • Channel-Effectiveness

  • Diese KPI zeigt an, wie erfolgreich welche Recruiting-Kanal ist. Dieses ist sehr einfach auswertbar, da lediglich gemessen werden muss, wie oft eine Anzeigen auf einem bestimmten Kanal aufgerufen wird und ob der Bewerben-Button angeklickt wurde. Hier können Sie auswerten, ob Sie die richtige Zielgruppe auf den einzelnen Kanälen ansprechen und Ihren optimalen „Kanalmix“ zusammenstellen.


  • Time-to-interview

  • Hier wird die Zeitspanne von der Ausschreibung bis zum Kennenlerngespräch gemessen. Je kürzer die Zeitspanne desto besser – denn die Unternehmen die Geschwindigkeit in Ihren Bewerbungsprozessen haben, gewinnen auch das Rennen um die besten Kandidaten. Eine kurze Zeitspanne spiegelt sich auch in der KPI Candidate Experience wider – denn Bewerber erwarten kurze Reaktionszeiten und bewerten dieses entsprechend.


  • Time-to-hire / Time-to-fill

  • Diese KPI geht noch einen Schritt weiter. Hier tracken Sie die Zeit von der Stellenausschreibung bis zur endgültigen Stellenbesetzung. Hier erkennen Sie die Länge Ihres Bewerbungsprozesses und wieder einmal gilt, Zeit ist Geld. Es kann verschiedene Gründe geben für einen langen Bewerbungsprozess – hier gilt es nun unbedingt die Ursachen (z.B.: Stellenausschreibung nicht aussagekräftig oder attraktiv? Haben Sie die richtigen Kanäle ausgewählt? Wie einfach ist es, sich bei Ihnen zu bewerben?) zu erkennen und ggf. die Prozesse zu optimieren.


Sie brauchen mehr Informationen und / oder eine Unterstützung bei den ersten Schritten beim Bewerten Ihres Recruiting-Prozesses, dann fragen Sie uns. Ein passendes Seminar bieten wir am 20. & 21. Februar 2023 an und das Beste daran ist: Die Kosten pro Mehrwert sind hervorragend, denn das Seminar kann über den Weiterbildungsbonus Pro SH oder über den HH Weiterbildungsbonus Pro mit bis zu 50 % bzw. 90% gefördert.


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