• Lukas Hilberink

Hard Skills oder Soft Skills – wem widme ich mehr Aufmerksamkeit?

Zunächst fragt man sich vielleicht, worin sich die beiden Ausprägungen denn überhaupt unterscheiden. Hard Skills sind Fähigkeiten, also fachliches Wissen, zum Beispiel über Computerprogramme oder bestimmte Software. Beispiele für Hard Skills sind also Schulabschlüsse, Aus- und Fortbildungen, EDV-Kenntnisse oder auch Fremdsprachenkenntnisse. Dieses Wissen befähigt Sie dazu, einem bestimmten Berufsbild zu entsprechen und für Tätigkeiten qualifiziert zu sein – dass „beweise“ ich, indem ich entsprechende Fachkenntnisse mithilfe von Zertifikaten oder Zeugnissen nachweisen kann. Solche Hard Skills erlangen Sie häufig in Bildungseinrichtungen, darunter Universitäten, Fachhochschulen oder auch externen Bildungsträgern.


Beispiele für Hard Skills

  • Schulabschlüsse

  • Gute (Schul-) Noten

  • Aus- und Fortbildungen

  • EDV-Kenntnisse

  • Fremdsprachenkenntnisse

  • Praktika oder praktische Erfahrung

  • Zertifikate

  • Auszeichnungen


Wozu also noch Soft Skills, wenn mir die Hard Skills den Weg in den Job grundsätzlich schon ermöglichen? Diese „weichen Faktoren“ – wie die Soft Skills auch genannt werden – gehen über den erlernten Fachkompetenzen hinaus. Hierbei geht es darum, Verhaltensweisen zu erkennen, Kommunikation und Gesprächspartner zu verstehen und angemessen zu interagieren. Diese Skills sind also auf die eigene Persönlichkeit zurückzuführen und zeigen sich beispielsweise in Teamfähigkeit, Menschenkenntnis, Integrationsvermögen, Selbstreflexion oder Empathie.


Beispiele für Soft Skills

  • Kommunikationsfähigkeit

  • Selbstständigkeit

  • Kritikfähigkeit

  • Pünktlichkeit

  • Einfühlungsvermögen

  • Flexibilität

  • Teamfähigkeit

  • Zuverlässigkeit

  • Eigeninitiative

  • Analytische Fähigkeiten

  • Durchsetzungsvermögen

  • Selbstbewusstsein

  • Kompetenz

  • Belastbarkeit / Stressresistenz

Studien zeigen, dass der Stellenwert der Soft Skills über die Jahre zunehmend gewachsen ist. Arbeitgeber legen neben einer fachlichen Qualifikation (Hard Skills) auch stärker Wert auf die weichen Faktoren, die für den Unternehmenserfolg von zentraler Bedeutung sind. Sie ergänzen die Hard Skills ideal und zeigen, dass das fachliche Wissen in der Praxis auch umgesetzt werden kann und der Bewerber in der Lage ist, sich zu integrieren und im Job zurecht zu finden. Durch jedes Führungskräftetraining, Kommunikationsseminar oder jeden Workshop zur Selbstreflexion und Zielsetzung verbessern Sie Ihre Soft Skills und dadurch auch Ihren Arbeitsalltag.


Von daher sollte neben der Fokussierung auf die Hard Skills auch die Entwicklung der Soft Skills forciert werden, um den Wünschen entsprechend voranzukommen. Wie heißt es noch gleich in der Mexxo Mix Werbung:

„Das Leben wird aufregender, wenn man Dinge mixt!“
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